www.schwarzwaldturm.de

*Faszination Schwarzwald - es ist so schön bei uns daheim*

*Aussichtstürme im Naturpark Schwarzwald*

Naturpark Mitte/Nord

Turmberg/Durlach - Bismarckturm/Ettlingen - Barbara-Kapelle/Karlsbad - Mahlbergturm/Malsch - Schwanner Warte/Straubenhardt - Neusatzer "Pfützturm"/Bad Herrenalb - Dobelturm/Dobel - Teufelsmühle/Gernsbach - Hohlohturm/Gernsbach - Büchenbronner Höhe/Pforzheim - Baumwipfelpfad/Bad Wildbad - Hohe Warte/Hohenwart - Merkurturm/Baden-Baden - Fremersbergturm/Baden-Baden - Carl-Netter-Turm/Bühl - Friedrichsturm/Baden-Baden - Mehliskopfturm/Bühl - Ochsenkopfturm/Forbach (Ruine) - Hornisgrindeturm/Seebach - Signalturm-Hornisgrinde/Sasbach  -  Weißtannenturm/Kehl - Hohes-Horn-Turm/Offenburg - Brandeckkopfturm/Offenburg - Moosturm/Oberkirch - Geigerskopfturm/Oberkirch - Buchkopfturm/Oppenau - Habererturm/Bad Griesbach - Rinkenturm/Baiersbronn - Friedrichsturm/Freudenstadt - Vogteiturm/Lossburg - Mettstetter Turm/Dürrenmettstetten - Brandenkopfturm/Oberharmersbach - Urenkopfturm/Haslach - Teisenkopfturm/Schenkenzell - Fohrenbühlturm/Lauterbach

Ausgewählte Aussichtstürme im südlichen Schwarzwald

Naturpark Südschwarzwald

Hünersedelturm/Freiamt - Eichbergturm/Emmendingen - Hochfirstturm/Titisee - Hasenhornturm/Todtnau - Stöcklewaldturm/Furtwangen - Feldbergtürme/Feldberg - Riesenbühlturm/Schluchsee.........und hier geht's weiter.....

 

DerTurmberg

Der Heimatturm steht in Durlach auf dem Turmberg, und ab hier beginnt der Schwarzwald.

Der Turmberg (256m) ist der Hausberg und das Wahrzeichen von Durlach

Der Turm wurde um 1230 als Bergfried errichtet, trotz mehrmaliger Zerstörung der Burg überlebte er stets standhaft und wurde danach wegen der vielen Heimsuchungen nur noch als "Wartturm" genutzt. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist er touristischer Aussichtsturm, 28m hoch und von weit her nicht zu übersehen. Bis zur ersten Plattform führt eine enge Wendeltreppe, weiter geht's ziemlich weiträumig. Von oben hat man eine großartige Rundsicht auf die Rheinebene bis zum Pfälzer Wald, über den Kraichgau und zu den nördlichen Schwarzwaldbergen. Wer nicht hochsteigen will, kann unten auf der neuen Aussichtsterrasse verweilen. Ab 1888 fuhr die wunderschöne nur durch "Wasserkraft" betriebene Turmbergbahn zu ihm hinauf, die wurde leider 1967 von der Stadt Karlsruhe elektrifiziert. Alternativ kann der Turmberg durch einen Weinberg erwandert oder über die 529 "Hexestäffele" bestiegen werden.

Aussicht von der neuen Turmbergterrasse auf die Stadt

Vom Turm zum Schwarzwald

Der Bismarckturm in Ettlingen

Der 15 m hohe Bismarckturm in Ettlingen steht am Wattkopf. Er wurde 1901 von Karlsruher Studenten als Folge der damaligen Bismarck-Glorifizierung errichtet und wie viele seiner massenhaft gleichnamigen Ehrentürme und Denkmale als deutschnationale Kultstätte genutzt. 1978 wurde er an die Stadt Ettlingen verschenkt, später hergerichtet und vom Schwarzwaldverein als Aussichtsturm übernommen. Er ist jeden 3. Sonntag im Monat zugänglich.

Blick vom Ettlinger Bismarckturm am Schwarzwaldrand entlang bis zum Fremersberg.

Barbara Kapelle

Aussichtsturm in Langensteinbach

Einst Klosterkapelle und Wallfahrtsort - nun reiner Aussichtsturm.

Langensteinbach vom Turm

Die Barbara-Kapelle ist ein gotischer Sakralbau von Herrenalber Mönchen um das Jahr 1203 erbaut. Bis ins 16.Jh war sie bekannter Wallfahrtsort. Während der vielen Kriege wurde sie mehrfach geschleift und meist nur unvollständig wieder hergestellt. 1966 restaurierte die Gemeinde die Ruine und ein echter Aussichtsturm entstand. Es führt zunächst die ursprüngliche Kirchentreppe, dann eine neuzeitliche Wendeltreppe hoch. Der alte Kirchturmboden ist nun die Plattform. Die Höhe beträgt bis zur Brüstung 20m - eigens vermessen mit dem Drachenschnurlot. Die "Barbara-Kapelle" besitzt vielleicht den ältesten Aussichtsturm im Schwarzwald, wenn man die mittelalterliche Historie dazurechnet. Ein Rundblick von oben ist etwas eingeschränkt, dennoch lohnt der Besuch, allein schon wegen des schier mystischen und beeindruckenden Kulturdenkmals.

Der Mahlbergturm

 (Karlsruher Turm)

Mahlbergturm im Frühling

Der Mahlberg ist mit 613m der höchste Berg im Landkreis Karlsruhe. Die "Enklave" steht auf der Gemarkung der Gemeinde Malsch/Völkersbach. Vom badischen "Turmbauer" Großherzog Friedrich I unterstützt, baute 1896 der Schwarzwaldverein den ersten Turm auf dem Mahlberg. Er sah fast genau so aus wie der Friedrichsturm auf der Badener Höhe. Durch Artillerie-Beschuss am 10. April 1945 wurde dieser schöneTurm so schwer beschädigt, dass er im August 1961 abgetragen werden musste. Der heute auf dem Mahlberggipfel stehende Mahlbergturm wurde 1962 als Aussichtsturm aus Stahlbeton vom Hochbauamt Karlsruhe errichtet. Die exakte Höhe dieses Turms war bislang nirgendwo vermerkt. Eine private Vermessung am 27.8.15  per "Drachenschnurlot" ergab die Gesamthöhe von 30m,  zur hohen Brüstung der Plattform sind's genau 28,5m.  

Blick auf Freiolsheim und ins Rheintal

Der Mahlbergturm im Herbst

Die Schwanner Warte

Das Tor zum Schwarzwald am Westweg

Der 12m hohe Turm steht direkt am Westweg.

Die Schwanner Warte steht auf 475m Höhe oberhalb der badisch-schwäbischen Gemeinde Straubenhardt direkt am Westweg in Nachbarschaft der "Friedenslinde" (1871). Der erste Turm wurde schon 1885 als Holzgerüst "gezimmert", nach seinem Zerfall (1918) erneut wieder aufgebaut (1925) und schließlich bei Kriegsende (1945) wiederum zerstört. Der dritte Turm wurde 1953 errichtet und 1989 gründlich erneuert, vielen bekannt in schönem Grün. Nun erfolgte 2014 durch den hiesigen Schwarzwaldverein eine weitere Renovierung mit nagelneuer Außentreppe. Ab Frühjahr 2015 ist der Turm für Besucher wieder zugänglich.

"Großer Himmel" - Blick von der Schwanner Warte ins Badnerland.

Turm an der Neusatzer Pfütz

Der "Turm an der Pfütz" in Bad Herrenalb-Neusatz ist ein kleiner alter Aussichtsturm, vielleicht ehedem als Wartturm errichtet?. Er ähnelt sehr der SchwannerWarte und steht ebenfalls an der ehemaligen Landesgrenze auf einer Anhöhe (609m) oberhalb von Neusatz in Richtung Dobel, die daneben liegende "Pfütz" ist ein wunderschöner Seerosenteich. Derzeit werden der Turm und das Gebäude restauriert und hoffentlich wieder öffentlich zugänglich. Weitere Daten fehlen noch.

Der Dobelturm

Der Ort Dobel liegt auf dem gleichnamigen Bergrücken - auf einem "Dobel" - auf etwa 750m - zwischen Albtal und Eyachtal. Der Dobelturm ist heute ein 28m hoher Aussichtsturm, der die Landschaft dominiert. Ursprünglich wurde er 1937 als mächtiger Wasserturm erbaut. Im 1. Stockwerk befindet sich ein Infozentrum für den Naturpark Nordschwarzwald. Ganz oben gibt's eine tolle Rundsicht, erläutert durch markierte Tafeln. Die Aussichtsplattform ist verglast und somit windgeschützt. Ein lohnenswertes Ziel.

Zwischen Dobel und Weithäusleplatz: Teufelsmühle links - im Hintergrund der Merkur.

Die Teufelsmühle

Die Teufelsmühle ist ein Berg und keine Mühle (908m),  und so nennt man auch den Turm. Er steht sehr exponiert über Loffenau und dem Murgtal. Der diabolische Namensgeber trieb nach diversen Heimatsagen dort oben mit den Menschen sein Unwesen. Mitte des 19. Jahrhunderts hatte der Schwarzwaldverein an dieser Stelle eine einfache Schutzhütte mit Feuerstelle errichtet. Diese brannte im Jahr 1909 ab und man baute daraufhin im Jahr 1910 einen massiven Aussichtsturm mit einer Anfangshöhe von 10 Metern. 1952 wurde er dann auf 16,20 Meter erhöht. Im Jahr 1958 entstand ein Gebäudeanbau, der zum Jugendwanderheim ausgebaut wurde. In den Jahren 1983-1984 übernahm der Schwarzwaldverein Bad Herrenalb die "Teufelsmühle". Die Teufelsmühle bietet einen grandiosen Rundblick über den Schwarzwald und ins Rheintal.

Blick von der Teufelsmühle ins Murgtal - und zum Merkur.

Blick von der Schweizerkopfhütte ins Rheintal - nahe der Teufelsmühle

Kurzhüttensteigle

Aussichtsplattform am Westweg bzw "Schwarzwald-Höhenradweg-West" beim Schweizerkopf.

Der Hohlohturm

Der preußische Adler thront über dem Eingangsportal - darunter die Landeswappen von Baden und Württemberg.

Der Turm überragt den "Hohloh" auf 984m im Naturschutzgebiet Kaltenbronn oberhalb von Gernsbach-Reichental. Der erste ursprünglich 15m hohe Holzturm wurde bereits 1856 errichtet, der spätere Sandsteinturm aus dem Jahr 1887 , der Zeit entsprechend: "Kaiser-Wilhelm-Thurm" benannt, war schon stattliche 20 Meter hoch. Er wurde 1968 wegen der höher gewachsenen Bäume erweitert und misst heute 28,6 Meter. Orkan Wiebke (1990) und Orkan Lothar (1999) fegten über den Kaltenbronn und lösten das Aussichtsproblem auf ihre Art. Heute wächst der Wald naturbelassen nach, aber die Sicht vom Turm ist in alle Richtungen frei. Wer auf den Turm steigt, wird mit einem grandiosen Blick über das Murgtal, den Schwarzwald, zu den Vogesen in Frankreich oder bei guter Sicht sogar bis zu den Alpen belohnt.

Vom Hohlohturm im Sommer

Vom Hohlohturm im Herbst

Der Turm auf der Büchenbronner-Höhe

 

Die "Büchenbronner Höhe" - oder eigentlich "Eichberg" - 608m - liegt oberhalb des gleichnamigen Orts zwischen Enztal und Nagoldtal. Der Turm wurde 1883 errichtet, er ist wahrscheinlich der älteste Stahlfachwerkturm der Welt, so der Hinweisschild am Turm. Er wurde als achteckige, gusseiserne Rohrskelett-Konstruktion aus Eisenprofilen und eisernen Rohren gebaut. Die Turmhöhe beträgt 24,75 Meter, man kann über 125 Stufen auf einer steilen und oben engen Wendeltreppe hochsteigen, die verläuft in der Turmmitte um vier im Quadrat stehende Rohre. Schwindelfrei sollte man schon sein. Zur Stabilität schrieb bereits 1885 die Deutsche Bauzeitung,"...dass der Thurm schon durch einen einzigen Besucher mit Leichtigkeit in ziemlich große Schwankungen versetzt werden kann." Und das stimmt, er schwankt wirklich! Nach kleineren Instandsetzungen musste der Turm im Jahre 1926 und nochmals nach "Lothar" 2001 gründlich überholt werden.

Der Baumwipfelpfad

Der Baumwipfelpfad am Sommerberg in Bad Wildbad endet auf einem 40m hohen "Aussichtsturm". Pfad mit Turm wurden 2014 eingeweiht, er ist 1250m lang und verläuft auf einer Höhe von 20m bis zum Turm. Hoch geht's in großen Serpentinen, alles ist barriere- und stufenfrei, Rollstühle und Kinderwagen kommen problemlos nach oben. Nach der Aussicht auf schier endlose Wälder, kann man sogar in einer Röhre wieder nach unten rutschen. Rundum eine Touristenattraktion.

Die Hohe Warte

Macht dem Namen alle Ehre: Hohe Warte: 40m

Die Hohe Warte ist ein Aussichtsturm auf einem Höhenrücken (537m) beim fast gleichnamigen Ort Hohenwart über dem Nagoldtal. Der Stahl- und Lärchenholzturm wurde im Jahr 2002 als Erinnerung an den Orkan Lothar errichtet. Er hat 192 sehr luftige und drehende Stufen, vielleicht schwierig für Leute mit Höhenangst, dennoch, die Aussicht lohnt.

      

Tiefer Einschnitt: Nagoldtal von der *Hohe Warte*

Der Merkurturm

Der Merkur (683m) hieß ursprünglich wie der kleine Ort an seinem Osthang: Staufenberg* (*vgl."Großer-" und "Kleiner Staufenberg"). Er ist der Hausberg der Stadt Baden-Baden, erhebt sich aber auch sehr markant über dem Murgtal. Von Baden-Baden aus ist er durch eine Standseilbahn erschlossen. Den "antiken" Namen verdankt der Berg einem Opferstein für den Götterboten, den Baden-Badens römische Stadtgründer ihm zu Ehren vor ca 2000 Jahren dort oben hinterließen.

Bereits im Jahr 1837 wurde auf dem Merkur ein Aussichtsturm erbaut, nach einer grundlegenden Renovierung in den Jahren 1981-1983 präsentiert sich der Merkurturm als "bequemer" Aussichtsturm, denn ein Aufzug führt hoch bis wenige Stufen unterhalb der ersten Plattform (23m). Die erste Aussichtsplattform ist ein geschlossener Raum mit Glasfenstern. Von dort geht eine steile Wendeltreppe zur zweiten, offenen Plattform. Mit dem SWF(SWR)-Sende-Anbau um 1953 plus dessen riesige Antenne erreicht der dadurch etwas entstellteTurm mit Antennenturm  von 63m.

Blick zu den Battertfelsen und auf Baden-Baden

Lichtental und Hornisgrinde

Der Fremersbergturm

Der Fremersberg 525m ist ein ins Rheintal heranreichender Berg südwestlich vom Oostal und Baden-Baden. Schon 1883 wurde auf dem bewaldeten Gipfel ein 28m hoher Aussichturm aus Buntsandstein errichtet. Der wurde im Jahr 1954 wegen Instabilität abgebrochen, konnte aber noch im gleichen Jahr wieder hergestellt werden. Im Jahr 1961 kam das Ende, weil der damaligige SWF einen Sendeturm benötigte und somit das jetzige Bauwerk hochzementierte. Nun, dieser Funkturm ist insgesamt mit Antenne 85m hoch. Auf 29m Höhe gibt's als Ersatz für den ehemaligen schönen historischen Schwarzwaldturm eine Aussichtsplattform, sie ist bis 19 Uhr frei zugänglich. Der drehende Aufstieg lohnt, die Rundsicht ist wirklich toll, schon wegen der exponierten Lage: Überblick zum Nordschwarzwald ins Rheintal bis zu den Vogesen ist bei guter Sicht garantiert.

Vom Fremersberg: Baden-Baden mit Battert und Merkur

Der Carl-Netter-Turm

Der "Carl-Netter-Turm" steht auf dem Schützenberg inmitten der berühmten Weinberge zwischen Eisental und Affental am Eingang des Bühlertals. Der 10m hohe Eisenturm ist auf den ersten Blick unscheinbar - aber er ist geschichtsträchtig. Er wurde 1902 zu Ehren des 50. Dienstjubiläums des Großherzogs Friedrich I vom Schwarzwaldverein Bühl errichtet. Stifter waren die jüdischen Industriellen Carl und Adolph Netter, deren Stahlunternehmen gerade den Weltmarkt eroberte. Zum Turm geht's durch die Weinberge und auf einer engen Wendeltreppe hoch. Der Blick auf die Schwarzwaldkulisse ist lohnenswert.

Blick über die Weinberge ins Bühlertal

Der Friedrichsturm

auf der "Badener Höhe"

Ein Kulturdenkmal mit "mächtigem Portal" - ganz dem Zeitgeist entsprechend

Die "Badener Höhe" - 1002m - ist ein Berg  im Nordschwarzwald und liegt im Nationalpark oberhalb von Forbach/Herrenwies - Sand und Baden-Baden/Plättig. Auf dem Gipfel steht der aus Buntsandstein erbaute und am 5. Oktober 1891 vom badischen Großherzog Friedrich I. eingeweihte 30m hohe "Friedrichsturm". Er ist ein von weither sichtbares beeindruckendes Kulturdenkmal. Von hier aus kann man über den  ganzen nördlichen Schwarzwald blicken, ein spektakuläres Panorama mit den bekannten "1000er" Gipfeln, natürlich auch bis raus auf die Rheinebene und zu den Vogesen. Er ist einer der ursprünglichen Schwarzwälder Aussichtstürme, vielleicht auch der schönste, weil er unverändert ohne unsägliche Modernisierung so imposant da oben steht.

Die letzten Meter sind eng und steil.

Herrenwies - Hornisgrinde - Mehliskopf - Hochkopf

Der Mehliskopfturm

Der Mehliskopf 1010m ist ein Berg im Hauptkamm des Nordschwarzwalds. Er liegt oberhalb der Schwarzwaldhochstraße zwischen Sand und Hundseck. An der Nordflanke des Berges befindet sich das gleichnamige Skigegebiet mit mehreren Liften, zudem gibt's eine Ganzjahres-Bobbahn. Daneben wurden ein Klettergarten und ein Abenteuerspielplatz eingerichtet. Am Südwestabhang führt noch einen weiterer Skihang den Mehliskopf hinab. Dessen Talstation mit Liftstüble etc steht unmittelber an der lauten Schwarzwaldhochstraßen-Kreuzung bei Hundseck. Somit ist der Berg sehr ausgelastet. Nach Osten hingegen grenzt der Mehliskopf an den Nationalpark und man erlebt gleich eine ganz andere Welt, mit viel Natur und einsamer Ruhe.

Der Mehliskopf-Turm (1010m)  steht am Westrand des Gipfelrückens auf der Gemarkung der Stadt Bühl. Er ist 11m hoch und der älteste steinerne Aussichtsturm im Nordschwarzwald. Der Turm wurde 1880 vom Schwarzwaldverein erbaut und seitdem mehrfach renoviert. Er besteht aus einer steinernen Basis mit hölzerner, überdachter Aussichtsplattform und bietet eine schöne Aussicht in das Rheintal und über die Gipfel des Nordschwarzwaldes. Seit "Lothar" ist der Rundblick noch besser. Der Aussichtsturm ist frei zugänglich

Vom Mehliskopfturm ins Bühlertal und Rheintal

Vom Mehliskopf zur Hornisgrinde

Der Turm auf dem Hohen Ochsenkopf

Auf dem Hohen Ochsenkopf (1056m) stand ursprünglich ab 1902 ein 7m hoher Holzturm und ab 1927 ein 12m hoher Steinturm. Der wurde 1971 nach einem Blitzeinschlag  gesprengt. Heute findet man in dem "Urwald" des Nationalparks nur noch die Überreste des Turmes. Steinerne Zeitzeugen.

Die Hornisgrindetürme

Die Hornisgrinde - 1164m - ist der höchste Berg im Nordschwarzwald und im mittleren Badnerland als Landmarke nicht zu übersehen. Sie ist ein baumloser Bergrücken, teils ein natürliches Hochmoor aber auch Ergebnis ehemaliger Bergweiden (Grinden). Sie ist bestückt mit einem riesigen Sendeturm (206m), einem gigantischen Windrad (120m) und diversen Sendeanlagen. Auf dem Berg gibt es daher leider asphaltierte Wege und sogar Straßen und noch Hinterlassenschaften aus der Besatzungszeit nach dem 2. Weltkrieg. Dennoch ist der Berg ein Natur- und Kulturdenkmal. Zudem hat die Hornisgrinde an ihrer Ostflanke zur Karwand des Biberkessels hin durchaus etwas Besonderes zu bieten, denn man findet sie dort noch, die einsame Natur, fantastisch besonders im Winter. Die Aussicht von den beiden Türmen ist bei gutem Wetter einmalig.

Der Hornisgrindeturm

Der Hornisgrindeturm ist 23m hoch und steht oberhalb des Mummelsees. Sein Bau 1910 geht auf die Initiative des badischen Schwarzwaldvereins zurück. Als Baumaterial wurde in der Nähe abgebauter Buntsandstein verwendet. Zusammen mit dem Mummelsee war der Turm seinerzeit eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region. Nach dem 2.Weltkrieg befand er sich als französische Abhörstation in militärischem Sperrgebiet. Jetzt gehört er der Gemeinde Seebach und ist wieder zugänglich. Es geht sehr urig hoch - oben hat man ihm eine Art Glasdach verpasst, die Fenster lassen sich leider nicht öffnen, aber eine Zwischenplattforn bietet schon einen großartigen Blick ins Rheintal und über den Schwarzwald hinweg. Im Innern ist ein kleines Museum untergebracht, und im Anbau gibt's einen Kiosk mit Biergarten - der höchste in der Gegend: 1160m.

Mummelsee und Hornisgrindeturm

Die Hornisgrinde Hochfläche - Blick zum Turm:

 Im Winter fantastisch.

Der Signalturm

  

Am höchsten Punkt des Berges inmitten der Gipfelebene befindet sich der ursprünglich 7m hohe aus der Frühzeit der Landesvermessung stammende Signalturm, er wurde 1840 errichtet und ist einer der ältesten aller Aussichtstürme in Baden. 1892 wurde er durch Montage einer Treppe an der Außenseite zum Aussichtsturm umgewandelt, etwas später diente er wie viele andere der kultigen Bismarckverehrung. An Millenium 2000 wurde er saniert und durch eine außen liegende stählerne Wendeltreppe erneut zugänglich gemacht. An der in 8 m Höhe liegenden Brüstung wurden an jeder Seite Edelstahlschautafeln mit Orientierungspunkten angebracht. Der Aufstieg ist eigentlich Pflicht.

Aussichtsplattform auf dem Kniebis mit Blick zum Ellbachsee

Der Weißtannenturm

Der Weißtannenturm steht zwar in Kehl am Rhein und nicht oben auf den Höhen, dennoch gehört dieser tolle Turm dazu, denn er "stammt" ja aus dem Schwarzwald, seine 3 Stämme kommen nämlich aus Nordrach. Der Turm bietet enorm viel: Schwarzwald- und Vogesenenkulisse im Hintergrund, Rhein, Kehl und die Elsassmetropole Straßburg mit dem Münster im Vordergrund. Der Weißtannenturm wurde im Jahr 2003 für die 2004 stattfindende Landesgartenschau errichtet. Er befindet sich innerhalb des "Garten der zwei Ufer", ist 44m hoch und somit der zweithöchste Turm im Land. Der Besuch lohnt.

Blick vom Turm nach Straßburg

Hohes-Horn-Turm

Das "Hohe Horn" 546m ist der gemeinsame Hausberg von Offenburg-Fessenbach - Ortenberg und Ohlsbach. Er bildet mit dem höheren Brandeckkopf 690m ein Gebirgszug, der am Lindle endet. Der Berg macht von Ohlsbach aus betrachtet seinem Namen alle Ehre. Vom Rheintal her gleicht er eher einem Rücken. Auf dem "Horn" steht der 20m hohe Turm.
Der ursprünglich hölzerne Aussichtsturm aus dem Jahr 1891 musste abgerissen werden und 1912 einem anderen weichen, die neueste Version von 1980 ist eine Stahlkonstruktion mit quadtratischem Grundriss. Die Aussicht ins Rheintal zum Straßburger Münster oder ins Kinzigtal über die höchsten Schwarzwaldberge Hornisgrinde im Norden und Feldberg im Süden ist wirklich beeindruckend.

 

Vom Turm zum Brandeckkopf(links) - das Brandeck(Sattel) und zur Moos(hinten rechts).

Der Brandeckkopfturm

Der Brandeckkopf 693m ist der höchste Berg im Stadtgebiet von Offenburg. Er erhebt sich "hinter" dem Hohen Horn zwischen Durbach -Brandeck - Ohlsbach und Offenburg-Weiersbach. Sein Turm wurde 1893 aus damals "neuzeitlichem" Stampfbeton vom Schwarzwaldverein auf dem bewaldeten Gipfel gebaut. Schon einige Jahre später zerfiel allerdings das Bauwerk und musste gesperrt werden. Heute ist er aus Kunststeinen ummantelt und 23m hoch, ganz oben mit echter Betonplattform. Die angebrachten Solarzellen und das kleine Windrad verwundern etwas, sie speisen den Leitfunk der Renchtalbahn. Die Aussicht ins Rheintal. zu den Vogesen und auf die benachbarten Schwarzwaldberge ist wirklich überraschend toll.

Vom Brandeckkopf Richtung "Hohes Horn" (links) und Offenburg

Der Moosturm

Moosturm auf dem Mooskopf

Der Mooskopf -781m- ist ein markanter Berg im Schwarzwald zwischen Oberkirch und Oppenau im Renchtal und Gengenbach im Kinzigtal. Eigentlich ist er ein Gipfel von der "Moos", ein vom Rheintal aus weithin sichtbarer Gebirgszug. Bekannt ist diese Gegend besonders durch Grimmelshausen (*Denkmal), der den "Simplicius Teutsch" auf der "Moos" seine Abenteuer durchleben lässt. Der achteckige Moosturm ist 21m hoch, wurde 1890 aus heimischem Buntsandstein errichtet und gehört schon immer dem Schwarzwaldverein Oberkirch. Der tolle "Moosturm" ist noch richtig urig, es führt eine sehr enge Treppe hoch, aber der Aufstieg lohnt allemal, zumal 1999 Orkan Lothar (*Denkmal) den gesamten Mooswald niederstreckte.  Die seitlichen Fahnenstangen wurden mittlerweile entfernt und neben den Turm verlegt.

Blick vom Moosturm ins Renchtal und Rheintal

Der Moosturm hat neue Fahnenstangen erhalten. So ist das viel schöner. Foto: Norbert Gmeiner - Schwarzwaldverein Oberkirch

Der Geigerskopfturm

Regenbogenturm

Der "Regenbogenturm" auf dem Geigerskopf über Bottenau

Der Geigerskopf (434m) oberhalb Bottenau (Oberkirch) trennt die "Moos" von den Schwarzwaldausläufern zum Rheintal. Der Turm ist 20m hoch und bereits der 4. seiner Art auf dem Geigerskopf. Der ursprüngliche 3m hohe Turm wurde 1894 erbaut und war vor dem Moosturm das erste Turmbauwerk der Region. Ihm folgte eine Erweiterung, die 1909 durch eine Stahlkonstruktion abgelöst wurde. Der wurde 1999 abgerissen und an Millenium durch den neuen wunderschönen in Regenbogenfarben gehaltenen Turm ersetzt. Der luftige Aufstieg lohnt, für Schwindelfreie geht's allemal problemlos.

Blick vom Regenbogenturm zum Schloss Staufenberg über Durbach

Der Buchkopfturm

Der nagelneue Turm (Mai 2015) steht auf dem "Buch", 921m, oberhalb der Ortschaft Maisach/Oppenau nahe der Zuflucht, gleich unterm Westweg. Er ist eine architektonische Überraschung. Infotafel: Der Weißtannenturm ist 28 Meter hoch, hat 8 Stockwerke, die in moderner Brettsperrholzbauweise gebaut wurden. Damit diese Konstruktion hält kamen 13 Tonnen Stahl mit dazu. Die Hülle außen wie innen besteht aus heimischer Weißtanne. Durch die offene Sechseckform ist in jedem Geschoss ein voller Rundblick möglich. Das oberste Geschoss erreicht man über ca. 140 Treppenstufen mit Halbpodesten.

So toll: Aussicht ins Renchtal - Oppenau und Oberkirch

Buchkopfturm vom Rossbühl (963m) nahe der Zuflucht

Der Habererturm

Der Aussichtsturm wurde 1899 zu Ehren des Medinzinalrats Haberer auf dem Kreuzkopf (691m) über Bad Griesbach errichtet. Der wunderschöne Turm ist 16m hoch und eindrucksvoll mit der Landesfahne beflaggt. Im Innern wird's urig: Da ist eine sehr enge Steintreppe und ein Ausstieg mit eiserner Falltür zur Aussichtsplattform. Dazu gibt's den tollen Blick ins hintere Renchtal und hoch zum Grindenschwarzwald Richtung Zuflucht.

Blick vom Habererturm ins hintere Renchtal  - zum Rossbühl und dem modernen Buchkopfturm..

 

Der Rinkenturm

Der Rinkenturm steht auf dem Rinkenkopf, ein 760m hoher Berg oberhalb von Baiersbronn zwischen Murg- und Tonbachtal. Nach Nordwesten trennt ihn ein rund 50 m tiefer liegender Sattel (Die Sattelei) von den Ausläufern des Grindenschwarzwalds. Auf dem Berg befinden sich der Rinkenwall (Ringwall), weiterhin 2 völlig deplatzierte unschöne Sendemasten und der dazwischen schier verborgene Rinkenturm. Der Württembergische Schwarzwaldverein errichtete 1914 den 16m hohen Aussichtsturm. Zunächst hatte man ihn nach dem württembergischen König Wilhelm benannt, wenig später erhielt nach dem Berg den heutigen Namen. Die Panoramaaussicht ist wirklich umfassend, sodass der Aufstieg lohnt: Von Baiersbronn das Murgtal abwärts und aufwärts bis zum Kniebis und ins Tonbachtal hoch bis zur Grinde reicht der Blick. Umgrenzt ist er vom historisch bedeutsamen Rinkenwall (Ringwall/Schutzwall?) - einer heute noch gut erhaltenen 150m langen mysteriösen Steinmauer aus vielleicht keltischer oder römischer oder halt erst mittelalerlicher Epoche.

Blick ins Murgtal: Kloster Reichenbach

Der Herzog-Friedrich-Turm

auf dem Kienberg

Der Kienberg ist der Hausberg von Freudenstadt und oben steht der schöne alte Aussichtsturm. Ein Cafe und viel Kunst bieten dem Besucher zusätzlichen Genuss. Der Ostweg und der 3-Täler-Radweg gehen drüber und im Winter tangiert ein tolles Loipensystem den Berg. Im Jahr 1899 errichtete der Schwarzwaldverein auf genau 800m Höhe den Buntsandsteinturm, der Namensgeber Herzog Friedrich von Württemberg ist am Portal verewigt. Es führt eine sehr enge Wendeltreppe 28m hoch zur oberen Plattform. Der Rundblick auf die Stadt und den nördlichen Schwarzwald ist allemal toll.

Blick vom Friedrichsturm auf Freudenstadt

Der Vogteiturm

  

 Auf der Rodter Egart steht der zweithöchste Aussichtsturm im Nordschwarzwald: 35m.

Der Vogteiturm ist ein super hoher Aussichtsturm. Die Stahl-Holz-Konstruktion wurde 2002 vom Schwarzwaldvereins Lossburg-Rodt geplant und mit Hilfe vieler Sponsoren auf der Rodter Egart -739m- realisiert. Der Aufstieg ist bequem aber sehr "luftig und durchsichtig". Der Rundblick ist trotz seiner Höhe wegen der bewaldeten Anhöhen etwas eingeschränkt, dafür reicht der offene Blick über den südöstlichen Schwarzwaldrand zur Schwäbischen Alb und sogar bis zu den Alpen.

Kinzigursprung: Die Quelle befindet sich ca 1km "neben" dem Turm

Der Mettstetter Turm

 

Ein recht "neuer" Aussichtsturm steht in Dürrenmettstetten über dem Glatttal auf der Hochebene dort wo Schwarzwald beim Neckartal endet. Der stählerne Turm wurde mit viel Bürgerengagement errichtet und 1998 eingeweiht. Er ist 24m hoch, die Plattform befindet sich genau auf 700m NN. Er bietet einen schönen Rundblick über die Hochebene zum Schwarzwald hin und rüber auf die Alb.

Der Teisenkopfturm

Der Teisenkopf ist ein Berg im Kinzigtal oberhalb Schiltach und Schenkenzell. Auf seinem Vorbau zum Kinzigtal hin wurde auf 764m direkt am Mittelweg im Jahr 1911 der Turm errichtet. Die nur 7,5m hohe Konstruktion aus Holz steht auf einem steinernen Sockel. Der Turm gehört dem Schwarzwaldverein "Schiltach+Schenkenzell" und wurde wunderschön renoviert. Schutzraum, hölzerne Teppe und aufklappbare Fenster - alles toll gemacht. Der Aufstieg lohnt allein schon wegen der überraschend weitreichenden Aussicht über den Schwarzwald und in die Täler.

Blick ins Kinzigtal Richtung Schiltach und Wolfach

Der Brandenkopfturm

Der Brandenkopf (956m) ist ein sehr exponierter Berg zwischen Haslach (200m) im Kinzigtal, Oberwolfach(310m)/Wolfachtal und Oberharmersbach (330m)/Harmersbachtal. Er ragt heraus, da die 3 Talorte dort so tief liegen. Nicht zu übersehen auch, weil man ihm 2 große Windräder und einen sehr hohen Sendemasten verpasst hat. Von Oberharmersbach führt ein für den Verkehr (auch Motorräder) offenes Bergsträßchen hoch, von Oberwolfach/Walke aus gibt's auch ein asphaltiertes Ministräßchen, da ist man allerdings alleine, ohne Verkehr. Beide sind sehr steil (ca 10KM mit ca 650m HD). Natürlich sind da auch noch viele Wanderwege, vorallem der Westweg geht oben drüber. Auf dem Gipfel steht ein bewirtschaftetes sehr schönes Wanderheim vom Harmersbacher Schwarzwaldverein und natürlich der alte Brandenkopfturm. Der wurde 1929 aus typischem Buntsandstein erbaut, ist 33m hoch, hat eine verglaste und überdachte Plattform mit Schiebefenstern versehen, für den klaren Blick. Er ist gegen freiwillige Spende (Angabe 60Cent) zugänglich, und der Aufstieg lohnt allemal, da er die Baumwipfel überragt. Der Rundblick über den Schwarzwald, in die vielen Täler und rüber ins Elsass ist überwältigend. Schwarzwald pur.

Vom Brandenkopfturm nach Oberharmersbach

Der Urenkopfturm

Der Urenkopf (556m)  ist der "Hausberg" von Haslach im Kinzigtal. Der Name kommt von "Murenwald" und bedeutet sumpfiger mooriger Bergwald. Der Turm ist einer der jüngsten (2014) und höchsten im Schwarzwald, etwas schwer zugänglich, aber der Besuch wird belohnt. Er ist genau 34,05m hoch, eine Stahl-Holzkonstruktion aus 4 senkrecht stehenden mächtigen Douglasienstämmen als Hauptelemente und v-förmig angeordneten "Streben" - ebenfalls Douglasien. Im Innern führen Stahltreppen hoch, sehr luftig. Deren Ausgang zur Plattform ist spektakulär auf Haslach ausgerichtet. Die Aussicht über den Nord - und Südschwarzwald ist großartig.

Blick vom Urenkopfturm ins Kinzigtal zum Brandenkopf

Der Fohrenbühlturm

(Mooswaldkopfturm)

Der Fohrenbühlturm (oder einfach nur *Der Turm* - manchmal auch Mooswaldkopfturm) steht auf dem Mooswaldkopf(879m), einem Berg im Mittleren Schwarzwald. gleich über der Passhöhe Fohrenbühl zwischen Schramberg und Hornberg. Über den Mooswaldkopf verläuft die ehemalige Landesgrenze. Auf dem Berg wurde 1905 der Mooswaldkopf-Aussichtsturm aus heimischem Buntsandstein errichtet, mehrfach erneuert und 1924 als der heutige 24 m hohe schöne Fohrenbühlturm eingeweiht. Über eine urige Holztreppe geht's zur überdachten und mit Fenstern versehenen Aussichtsplattform hoch, oben reicht der Blick weit über den Mittleren Schwarzwald, die Schwäbische Alb, die Rheinebene und die Vogesen. Der Aufstieg zum Turm ist nur durch das bewirtete Wanderheim des Schwarzwaldvereins möglich. Dieses wurde schon 1904 als Turmhütte auf dem Berg erbaut und 1923/24 zum „Gedächtnishaus" der Gefallenen des Weltkrieges 1914-18 vom Württembergischen Schwarzwaldverein umgestaltet. Ein Besuch lohnt allemal.

 

â–ºHier kommen ausgewählte Türme im südlicheren Schwarzwald:

Der Stöcklewaldturm

Der "Stöcklewald" , manchmal auch Stöcklewaldkopf, ist ein 1068m hoher Berg im *Mittleren Schwarzwald* bei Furtwangen und Triberg.  Über den Berg verläuft die *Europäische Hauptwasserscheide* zwischen Rhein und Donau. "Brigach und Breg bringen nach Osten hin die Donau zu Weg". An seinem Nordhang entspringt die Gutach, die die berühmten Triberger Wasserfälle speist und in die Kinzig mündet.
Auf dem höchsten Punkt steht der Stöcklewaldturm. Der rund 25 Meter hohe Aussichtsturm wurde 1894 vom Schwarzwaldverein Triberg als Rundturm auf Gemarkung von Furtwangen errichtet und im Mai 1895 eingeweiht. Auf den Buntsandsteinturm gelangt man durchs danebenstehende Wanderheim, hoch geht's dann über eine sehr urige alte Wendeltreppe. Die Aussicht bietet den echten Schwarzwaldrundbkick - viel Wald - mit der Hornisgrinde im Norden und dem Felberg im Süden. Es lohnt!

Aussicht vom Stöcklewaldturm zum Feldberg

Der Hünersedelturm

Der Hünersedelturm in Freiamt: Wunderchöner Turm in wunderschöner Landschaft

Der Hünersedel 744m ist ein Berg im "Mittleren Schwarzwald" und liegt auf der Gemarkung Freiamt ganz in der Nähe der Schutterquelle.

Infotafel: "In den 1950er Jahren wurde auf dem Hünersedel ein Vermessungsturm errichtet, der sich bei Einheimischen aufgrund eines Rundumblickes großer Beliebtheit erfreute. In den 90er Jahren wurde der Förderverein Hünersedel e. V. gegründet, um einen neuen Aussichtsturm auf dem Hünersedel zu errichten. Im Vorfeld wurde dazu 2002 ein provisorischer Vermessungsturm zu Testzwecken errichtet. Am 2. Oktober 2004 wurde der Turm eingeweiht. Die Hauptstützen des dreieckigen Turmes bestehen aus drei großen Holzstämmen (Höhe der größten Stütze: 27,55 Meter), die von jeweils zwei weiteren Streben gestützt werden. Das Douglasienholz für den Turm wurde im Freiämter Wald geschlagen."

Vom Hünersedelturm ins Rheintal - Kaiserstuhl und Vogesen

Der Eichbergturm

Der höchste aus Holz gebaute in Deutschland.

     

Der Eichbergturm ist mit 53,4m der höchste reine Aussichtsturm in Deutschland.

Blick vom Eichbergturm: Emmendingen und Feldberggebiet

Der Eichberg 396m ist der Hausberg von Emmendingen. Dort wurde 2005 der gleichnamige Turm errichtet. Er trägt auch den Beinamen "Jubiläumsturm", ein Hinweis auf das 50-jährige Jubiläum des Landes Baden-Württemberg. Dennoch weht ganz oben die badische Flagge und zwar oberhalb der mit Landeswappen beschilderten symbolischen 50er Grenze, nämlich genau auf 53,4 m. Der Eichbergturm ist schon "gigantisch" - nichts für Leute mit Höhenangst. Die Stahl-Holzkonstruktion besteht aus 6 Douglasienstämmen, die eine eicherne Plattform tragen. Im Inneren führt eine 240 stufige Wendeltreppe hoch. Der Rundblick ist natürlich entsprechend toll: Kaiserstuhl - die höchsten Schwarzwaldberge - die Vogesen ....und viel mehr.

Der Hasenhornturm

Das Hasenhorn (1156m) ist der Hausberg von Todtnau. Einst FIS-Skiberg, nun Eldorado für MTB-Downhill-Fans und Sommer-Rodler mit Seilbahn und Berggasthaus. Im Winter ist es ein toller Skitourenberg mit vielen Aufstiegsvarianten und einer super Tiefschneeabfahrt. Auf dem Gipfel des Hasenhorns steht seit 2009 der Hasenhornturm. Info auf der Tafel:  Er besteht aus 120 Jahre alten Douglasienrundstämmen, die im Januar 2009 im Todtnauer Stadtwald geschlagen wurden. Die Turmspitze befindet sich 21 m und die Aussichtsplattform 15,4 m über dem Gelände.

Blick vom Hasenhornturm ins Badnerland - herausragend der Belchen

Der Hochfirstturm

Foto: Simon Stein, Durlach

Der Hochfirst (1190m) ist der Berg über dem Titisee. In aller Munde wegen der großen Weltcup-Sprungschanze an der Nordflanke. Der 1890 schon als Stahlfachwerkkonstruktion erbaute Turm ist 25m hoch und steht auf einem Natursteinsockel. Dieser stammt noch vom Vorgänger, einem 1888 errichteten Holzturm, der 1890 einem Orkan zum Opfer fiel. Seit 1989 steht er unter Denkmalschutz. Er ist öffentlich zugänglich, den Schlüssel gibt's beim Wirt des Bergrestaurants.

Die Feldbergtürme

Der Feldberg ist der höchste Berg des Landes. Das ganze Bergmassiv hat 3 Gipfel (Buckel), dazu gehören der stets überbevölkerte mit dem markanten Feldbergturm versehene Seebuck (1448m) - der wird manchmal als separater Berg angesehen. Der eigentliche Gipfel heißt der "Höchste" (1493m), wenn man so will der "höchste Buckel", dazwischen liegt der Sattel, das Grüble. Wenig beachtet wird der 3. Gipfel, der ausgesetzte bislang touristisch verschonte Baldenweger Buck (1460m). Auf dem Höchsten gibt es seit 1937 eine Wetterbeobachtungsstation. Neben der Wetterstation befinden sich noch dort oben der neue 82m hohe SWR-Sendeturm und eine Wetterradaranlage. Die gehört dem Deutschen Wetterdienst und ist im 21 Meter hohen alten "Friedrich-Luise-Turm" untergebracht.

Der "Höchste" vom Baldenweger Buck

Der Friedrich-Luise-Turm

auf dem Höchsten (1493m)

Der "Friedrich-Luise-Turm" auf dem Feldberg wurde zur Radaranlage umgewandelt.

Der typische 21 m hohe Buntsandsteinturm wurde 1913 auf Höchsten errichtet und nach dem "badischen Turmbauer" Großherzog Friedrich und seiner Gemahlin Luise benannt. Der Schwarzwaldverein musste diesen alten Aussichtsturm im Jahr 1959 wegen der "strategischen Bedeutung" des Feldbergs abtreten: Der schöne Turm ist seither leider nicht mehr zugänglich. Als Ersatz gibt's auf dem Höchsten (Punkt) eine große ca 3m hohe Aussichtsplattform.

Der Feldbergturm

Der Feldbergturm auf dem Seebuck (1448m)

Der heutige "Feldbergturm" ist der alte aus den 50ern stammende umgebaute SWF-Fernsehturm. Er steht auf dem Seebuck, ist nun ohne Antenne etwa 45m hoch, die Aussichtsplattform im 11. Stock befindet sich auf ca 40m Höhe (Angaben differieren). Seit 2003 gehört er der Gemeinde Feldberg, die sogar ein "Trauzimmer" darin eingerichtet hat, außerdem ist in seinem Innern noch ein "Schinkenmuseum" zu bestaunen. Zum Turm gelangt man vom Parkplatz (Hotel) in gemütlichen 40min zu Fuß oder per Seilbahn - zur Plattform geht's im Aufzug hoch - Gebühren werden auch erhoben. 

Der Feldberg vom Herzogenhorn: Der "Höchste" mit Sendetum und "Friedrich-Luise-Turm" (hinten links) - Seebuck mit Feldbergturm (rechts).

Der Riesenbühlturm

 

Der Riesenbühl (1097m) ist der Hausberg der Gemeinde Schluchsee. Über ihn verläuft der Mittelweg. Auf seinem bewaldeten Gipfel gab's schon von 1931 bis 1945 einen etwa 25m hohen Aussichtsturm. Erst im Jahr 2001 wurde sein 35m hoher Nachfolger errichtet, und der ist ein moderner sehr schöner Turm. Vier mächtige "Freiburger" Douglasienstämme, verbunden durch quer verlaufende Stämme und dünne Stahldiagonalen, bilden die Außensäulen. Die in einer Höhe von 20 Metern ausfächernden Stützen tragen auf 25 Metern Höhe die große überdachte Aussichtsplattform aus Douglasienholz. Gleich neben dem Turm befindet sich die Baumannshütte. Der Riesenbühlturm bietet eine beeindruckende Aussicht auf den See und über die Schwarzwaldberge hinweg bis zu den Alpen.

Anmerkungen:

Warum Türme? - Weil sie da sind!

Das ist die einfachste Antwort, die reicht aber nicht. Schließlich werden Aussichtstürme dafür erbaut, dass man sie auch erklimmt. Das kann allerdings schon etwas schweißtreibend sein, weil sie fast alle auf den Gipfelhöhen stehen. Aber es lohnt allemal: Sämtliche Schwarzwaldtürme unterscheiden sich in ihrer Bauweise, im Aussehen und im Alter, sie sind echte Originale. Das haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie sind wunderschön und stehen in einer faszinierenden Landschaft. "Also nix wie hin, mit dem Mountainbike, den Tourenski oder auch zu Fuß", und wer zu ihnen hochfährt oder hochsteigt, wird das nicht bereuen, denn eine grandiose Aussicht und dazu ein tolles Natur- und Sporterlebnis sind garantiert.

Autoren dieser Seite sind Doris und Harald Braun.

Die *Türme* gibt's jetzt auch als selbstgemachtes Büchlein. Interesse?

Hier geht's zur Tourenbeschreibung bitte anklicken:

www.schwarzwaldtouren.blogspot.de

Anmerkung zur Geographie:

Die Grenztäler sind das Pfinztal im Norden, das Nagoldtal und das Neckartal im Osten, der Hochrhein im Süden und das Oberrheintal im Westen. Das Kinzigtal ist nach der "alten" geograhischen Einteilung als Grenze zwischen Nord- und Südschwarzwald festgelegt. Der Nordschwarzwald entspricht demnach dem *Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord*.

Quellen:

Infotafeln am Ort, freigegebene Stadt- Gemeinde- und Schwarzwaldliteratur.

Doris und Harald Braun - Kleinbachstraße15 -  76227 Durlach

Alle Rechte vorbehalten.

Fotos und Texte von HB und DB ©

Anregungen, Mithilfe und Korrekturen gerne - Kontakt: schwarzwald-turm@planet.ms

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